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Termine

Verein zur Förderung des Koblenzer CSD e.V.

Mai
24
Fr
2019
Queerer Tag in der SommerUni @ Mikadoplatz, Universität Koblenz
Mai 24 um 11:00 – 15:00

Die Polittunte kommt zu Besuch und es gibt viele Infostände zu queeren Themen.

Die Polittunte: Was an der Tunte ist politisch? @ Raum K 101, Universität Koblenz
Mai 24 um 14:00 – 16:00

Was ist eine Tunte? Worin unterscheidet sie sich von Drag Queens und Travestiekünstler*innen? Was an der Tunte ist politisch?
Ausgehend von einer historischen Perspektive auf die Entstehung der Tunte in der Schwulenbewegung der 70er Jahre wird versucht, die Tunte als Figur zu fassen und dabei besonderes Augenmerk auf den politischen Anspruch der Tunte gelegt. Anschließend wird die Inszenierung der Tunte – sowohl im Alltag als auch auf der Showbühne – in den Blick genommen und aufgezeigt, wo sich das Politische der Tunte in ihrer Inszenierung wiederfindet. Der Vortrag wird mit Fotografien und Videoausschnitten untermalt.

Queergefilmt: Pride @ Raum E 413, Universität Koblenz
Mai 24 um 19:00
Queergefilmt: Pride @ Raum E 413, Universität Koblenz | Koblenz | Rheinland-Pfalz | Deutschland

Ein Queergfilmt zur Sommeruni! Wir zeigen den Film „Pride“!

Auf diese Art der Unterstützung hätten die streikenden Minenarbeiter in Großbritannien 1984 eigentlich lieber verzichtet, doch seine Verbündeten kann man sich nicht immer aussuchen. Da die Schwulen- und Lesbenszene ebenso unter der reaktionären Politik Margaret Thatchers und der polizeilichen Willkür zu leiden hat, beschließt eine Londoner Aktivistengruppe, sich mit den Arbeitern zu solidarisieren und Spenden zu sammeln. Als sie das Geld schließlich persönlich in einem verschlafenen walisischen Dorf überbringen, prallen zwei Welten aufeinander: Bronsky Beat trifft Gaelic Folk! Nicht in jedem Waliser findet die illustre Truppe einen dankbaren Verbündeten. Doch die Gegensätze sind nicht so unüberbrückbar, wie es zunächst scheint – und schon bald stellt sich echtes Disco-Feeling bei den hüftsteifen Walisern ein. Es ist der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft mit bis heute historischen Folgen …

Mai
30
Do
2019
31. SJK- Geburtstagsfeier mit großem Grillfest @ Grillhütte Eifelblick
Mai 30 um 15:00 – 21:00
31. SJK- Geburtstagsfeier mit großem Grillfest @ Grillhütte Eifelblick | Koblenz | Rheinland-Pfalz | Deutschland

Die SJK wird 31 Jahre alt! Aus diesem Grund steigt am Do. den 30.05.2019 (Christi Himmelfahrt/ Vatertag) unsere große Geburtstagsfeier mit einem Grillfest. Wir konnten uns die Grillhütte Eifelblick sichern.
(http://vvv-pfaffendorf.de/Eifelblickhutte.html)

Eingeladen sind sowohl Vereinsmitglieder, als auch Vertreter befreundeter Vereine und alle anderen Freunde der SJK, egal welchen Alters.

Wer Teilnehmen möchte: Bitte per Mail (sjk@schwulejugend.de) , Facebook oder in der WhatsApp-Gruppe anmelden!
Nur so können wir garantieren, dass es genug Essen für alle gibt.

Für Gäste die keine Vereinsmitglieder/ Fördermitglieder sind wird ein geringer Unkostenbeitrag fällig (die Höhe wird kurzfristig festgelegt). Der Rest speist und trinkt kostenlos.

Aufruf: Wir benötigen noch Salatspenden etc. Bitte meldet euch auch, wenn ihr etwas mitbringen möchtet.

Jul
2
Di
2019
Ausstellung „Verschweigen Verurteilen“ @ Rathaus Koblenz
Jul 2 – Jul 29 ganztägig

1945 endete die nationalsozialistische Diktatur und damit die intensivste Verfolgung von homosexuellen Menschen in der deutschen Geschichte. Wie in der NS-Zeit blieb jedoch auch in der Bundesrepublik männliche Homosexualität weiterhin verboten; die 1935 drastisch verschärften Strafbestimmungen der §§ 175 und 175a des Strafgesetzbuches (StGB) galten auch weiterhin. Über 50.000 Männer verurteilte die bundesrepublikanische Justiz auf dieser unveränderten Rechtsgrundlage bis 1969.

Am 13. Dezember 2012 entschuldigte sich der rheinland-pfälzische Landtag bei den Opfern und beschloss einstimmig mit den Stimmen der damals im Parlament vertretenen Parteien SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen, sich der Vergangenheit zu stellen. Die Ausstellung „Verschweigen – Verurteilen“ ist ein Resultat der Bemühungen um Aufarbeitung und Aufklärung. Sie präsentiert die Ergebnisse der Forschungsarbeiten über die Verfolgung von Homosexualität in der Zeit von 1946 bis 1973. Durchgeführt haben die Forschungsarbeiten das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit Förderung des rheinland-pfälzischen Familienministeriums. Die Ausstellung zeigt die strafrechtliche Verfolgung von schwulen Männern sowie die Diskriminierung lesbischer Frauen und deren vielfältige Lebensumstände in Rheinland-Pfalz. Verfasser*innen der Forschungsberichte waren Dr. Kirsten Plötz und Dr. Günter Grau. Konzipiert wurde die mobile Ausstellung von Sarah Bornhorst und Detlef Weitz, chezweitz GmbH – museale und urbane Szenografie, Berlin. Eindrücke von der Ausstellung erhalten Sie hier.

Vieles ist aus der Zeit von 1946 bis 1973 noch nicht oder nur schwer darstellbar, Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sind rar. Die Ausstellung ist jedoch ein wichtiger Schritt, um das geschehene Unrecht sichtbar zu machen, nachfolgende Generationen für homophobe und transphobe Tendenzen zu sensibilisieren und für eine demokratische, vielfältige und solidarische Gesellschaft zu werben.
Für Rheinland-Pfalz erzählt Gert Eid als Zeitzeuge über seine damaligen Erfahrungen in Mainz und Rheinhessen. Seine bewegenden Aussagen sind als Video Teil der Ausstellung und werden dort in Dauerschleife abwechselnd mit dem Video der Antidiskriminierungsstelle „nicht schuldig“ gezeigt.

Jul
5
Fr
2019
Eröffnungsvernissage der Ausstellung „Verschweigen – Verurteilen“ @ Rathaus Koblenz
Jul 5 um 17:00

Wir laden herzlich zur Eröffnungsvernissage der Ausstellung „Verschweigen – Verurteilen“ ein!

Die Ausstellung wird mit Wortbeiträgen und Hintergrundinformationen zur Ausstellung eröffnet, dazu musikalische Begleitung.

1945 endete die nationalsozialistische Diktatur und damit die intensivste Verfolgung von homosexuellen Menschen in der deutschen Geschichte. Wie in der NS-Zeit blieb jedoch auch in der Bundesrepublik männliche Homosexualität weiterhin verboten; die 1935 drastisch verschärften Strafbestimmungen der §§ 175 und 175a des Strafgesetzbuches (StGB) galten auch weiterhin. Über 50.000 Männer verurteilte die bundesrepublikanische Justiz auf dieser unveränderten Rechtsgrundlage bis 1969.

Am 13. Dezember 2012 entschuldigte sich der rheinland-pfälzische Landtag bei den Opfern und beschloss einstimmig mit den Stimmen der damals im Parlament vertretenen Parteien SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen, sich der Vergangenheit zu stellen. Die Ausstellung „Verschweigen – Verurteilen“ ist ein Resultat der Bemühungen um Aufarbeitung und Aufklärung. Sie präsentiert die Ergebnisse der Forschungsarbeiten über die Verfolgung von Homosexualität in der Zeit von 1946 bis 1973. Durchgeführt haben die Forschungsarbeiten das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit Förderung des rheinland-pfälzischen Familienministeriums. Die Ausstellung zeigt die strafrechtliche Verfolgung von schwulen Männern sowie die Diskriminierung lesbischer Frauen und deren vielfältige Lebensumstände in Rheinland-Pfalz. Verfasser*innen der Forschungsberichte waren Dr. Kirsten Plötz und Dr. Günter Grau. Konzipiert wurde die mobile Ausstellung von Sarah Bornhorst und Detlef Weitz, chezweitz GmbH – museale und urbane Szenografie, Berlin. Eindrücke von der Ausstellung erhalten Sie hier.

Vieles ist aus der Zeit von 1946 bis 1973 noch nicht oder nur schwer darstellbar, Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sind rar. Die Ausstellung ist jedoch ein wichtiger Schritt, um das geschehene Unrecht sichtbar zu machen, nachfolgende Generationen für homophobe und transphobe Tendenzen zu sensibilisieren und für eine demokratische, vielfältige und solidarische Gesellschaft zu werben.
Für Rheinland-Pfalz erzählt Gert Eid als Zeitzeuge über seine damaligen Erfahrungen in Mainz und Rheinhessen. Seine bewegenden Aussagen sind als Video Teil der Ausstellung und werden dort in Dauerschleife abwechselnd mit dem Video der Antidiskriminierungsstelle „nicht schuldig“ gezeigt.

Aug
1
Do
2019
Que(e)rgelesen @ Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz
Aug 1 um 19:00 – 21:00
Que(e)rgelesen @ Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz | Koblenz | Rheinland-Pfalz | Deutschland

Eine Literaturveranstaltung der etwas anderen Art präsentiert das Landesbibliothekszentrum / Rheinische Landesbibliothek in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Reuffel und dem Verein zur Förderung des Koblenzer Christopher Street Days e. V. im Rahmen des „Summer of 69“: Am Donnerstag, 1. August 2019 um 19 Uhr stellt eine Expertenrunde vier zeitgenössische Romane mit queerer Thematik in Auszügen vor, über die dann diskutiert wird.

Debattiert werden soll über verschiedene Fragen: Wie werden die Protagonisten dargestellt? Ist die Handlung authentisch? Kann man sich mit den beschriebenen Figuren identifizieren? Und nicht zuletzt: Ist der diskutierte Roman lesenswert? Jeder der vier Diskutanten wird dann am Ende eine besondere Leseempfehlung geben, so dass die Zuhörer genug Anregungen für Lesestoff im Herbst haben. Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein musikalisches Begleitprogramm.

Aug
13
Di
2019
Fahnenhissung zum CSD @ Rathaus Koblenz
Aug 13 um 10:00
Fahnenhissung zum CSD @ Rathaus Koblenz | Koblenz | Rheinland-Pfalz | Deutschland

Anlässlich des CSD am 16. und 17. August wird die Regenbogenfahne gehisst.

Aug
16
Fr
2019
CSD Koblenz – Freitag
Aug 16 ganztägig
CSD Koblenz - Freitag

Come (out) as your are
… doch seit 50 Jahren geht’s nur um Alter und Klamotten!

Anlässlich des 50-jährigen Jahrestags der Stonewall Riots bezieht sich das Motto auf eine
Formulierung in dem Gründungsdokument des ersten CSDs 1970, in dem es heißt „no
dress or age regulations shall be made for this demonstration“. Es soll zum
selbstkritischen Diskurs über Fragen zur gesellschaftlichen Akzeptanz aber auch zur
gegenseitigen Akzeptanz innerhalb der Community gleichermaßen anregen.

Aug
17
Sa
2019
CSD Koblenz – Samstag
Aug 17 ganztägig
CSD Koblenz - Samstag

Come (out) as your are
… doch seit 50 Jahren geht’s nur um Alter und Klamotten!

Anlässlich des 50-jährigen Jahrestags der Stonewall Riots bezieht sich das Motto auf eine
Formulierung in dem Gründungsdokument des ersten CSDs 1970, in dem es heißt „no
dress or age regulations shall be made for this demonstration“. Es soll zum
selbstkritischen Diskurs über Fragen zur gesellschaftlichen Akzeptanz aber auch zur
gegenseitigen Akzeptanz innerhalb der Community gleichermaßen anregen.